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Bisher wurden Betreibermodelle vor allem bei Neuinvestitionen eingesetzt. Heute sind solche Konzepte zunehmend
auch für bestehende Umgebungen interessant. Sie bieten eine Möglichkeit, Altsysteme ohne eigene Investitionen
auf den aktuellen Stand der Technik zu bringen.
Bei einem Betreibermodell wird die gesamte Sicherheitstechnik
an einen externen Dienstleister ausgelagert - von den Anlagen bis hin zum Betrieb, vom Schäferhund bis
zum Gebäudemanagement. Dieser Dienstleister berechnet dafür lediglich das vereinbarte Honorar. Investitionen
in Sachanlagen können so entfallen, und die Kostenentwicklung bei Finanzierung und Betrieb wird
über die gesamte Vertragslaufzeit planbar und transparent. Auch die Übernahme installierter Systeme
durch den Dienstleister sowie Mietmodelle können Bestandteil eines solchen Konzeptes sein.
Die Vorteile von Betreibermodellen liegen jedoch nicht nur auf finanziellem Gebiet. Beispielsweise
kann damit auch sichergestellt werden, dass aktuelle technische Entwicklungen immer zeitnah in die
eigene Sicherheitsumgebung einfließen, ohne dass interne Spezialisten sich ständig damit beschäftigen
müssten. So profitiert das Unternehmen von der Expertise des spezialisierten Dienstleisters, die im eigenen
Hause nur schwer und teuer aufzubauen und vor allem zu unterhalten ist.
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