Videoüberwachung an Haltestellen, ein Allheilmittel

Die Diskussion zur Videoüberwachung an Haltestellen und öffentlichen Plätzen ist nach dem tragischen Vorfall an einem Münchner S-Bahnhof wieder neu entfacht. So manch einer spricht von einem Überwachungsstaat, andere jedoch von einer präventiven Maßnahme, die eine Videoüberwachung darstellt.

Mit Bosch-Produkten wurde eine Videobildüberwachung eines Nahverkehrsbahnhofs realisiert. Hierbei stehen die Sicherheit von Fahrgästen und die Reduzierung von Vandalismus-schäden an den Bahnhofsgebäuden im Vordergrund. Mittels
8 Dinion-XF IP-Kameras werden die Bahnsteige, mehrere Personenunterstände, der Fahrkartenautomat und die Schrankenanlage des nahe liegenden Bahnübergangs überwacht. Diese Tag- Nacht-Kameras können auch bei schlechten Lichtverhältnissen oder bei Dunkelheit Bilder mit hoher Qualität liefern. Zusätzlich wird mit einer AutoDome-Kamera GEN4 mit einem 28-fach-Hochleistungszoomobjektiv, das in alle Richtungen dreh- und schwenkbar ist, die Gesamt-situation beobachtet. Alle Kameras werden per LWL-Verbin-dung auf eine Leitstelle mit dem Bosch Video Management System (BVMS) übertragen.

Das System verfügt über ein modernes Benutzeroberflächen-konzept für effektive und effiziente Bedienung. Durch die überlegene Alarmverarbeitung mit Alarmprioritäten des BVMS wird schnell und sicher eine Auswertung der Bilder möglich.

Partner hierbei war die Firma AVS Systeme GmbH aus Karlsruhe, die über jahrelange Kompetenz in der Planung und Realisierung von komplexer Visualisierungstechnik mit integrierten Steuerungen verfügt. Als unabhängiger System-integrator realisiert AVS Systeme GmbH digitale Video-lösungen, integrierte Großbildvisualisierungen und andere anspruchsvolle Bild- und Tonanlagen.

Videoüberwachung als Präventionsmaßnahme

Einsatzzentrale der Polizei