|
Die Sparkasse Werra-Meißner in der ländlich geprägten Region
rund um Eschwege im Nordosten Hessens ergänzt ihr stationäres
Filialnetz seit Mai 2009 durch eine mobile Überlandsparkasse.
Der moderne Truck fährt Haltestellen in zehn Ortschaften des
rund 1.000 Quadratkilometer großen Geschäftsgebiets an und macht
dort jeweils rund einen halben Tag pro Woche Station. Vor
Bedrohung, Diebstahl und Vandalismus schützt ein
maßgeschneidertes Sicherheitskonzept von Bosch.
Wenn’s um Geld geht, sind hohe Sicherheitsvorkehrungen gefragt.
Denn bei Einbruch oder Überfall sind nicht nur Sachwerte
gefährdet. Vor allem Mitarbeiter und Kunden gilt es vor solchen
Bedrohungen zu schützen und ihnen einen sicheren Raum mit
entspanntem Ambiente für die Erledigung von Finanzgeschäften zu
bieten.
Sicherheit fährt mit
Auch beim gut 13 Tonnen schweren und knapp 240 PS starken Truck
der Sparkasse Werra-Meißner fährt die Sicherheit ohne Abstriche
mit. Schließlich befindet sich im Auflieger eine vollwertige
Geschäftsstelle, von einem Spezialisten ausgestattet mit Ein-
und Auszahlsystem, Multifunktionsterminal, Service-Zone und
einem diskreten Beratungszimmer inklusive Teeküche und
Espresso-Automat.
Das ganzheitliche Sicherheitskonzept von Bosch beinhaltet nicht
nur hauseigene Produkte und Systeme, sondern auch
Dienstleistungen wie die Aufschaltung auf die
Sicherheitsleitstellen des Bosch Communication Center und die
Ausarbeitung von Alarmplänen, die detailliert festlegen, welche
Meldung welchen Alarm auslöst und welche Interventionsmaßnahmen
daraufhin zu erfolgen haben.
Die potenziellen Gefahrenbereiche des Fahrzeugs werden durch die
Bosch-Einbruchmeldezentrale NZ 300 gesteuert. Bewegungsmelder im
Innenbereich sowie Magnet- und Riegelkontakte erkennen etwaige
Unregelmäßigkeiten oder Sabotageversuche und geben automatisch
über einen gesicherten Übertragungsweg eine Alarmmeldung an die
Polizei ab. Auch Stromausfall wird erkannt und gemeldet. Bei
Gefahr können Sparkassenmitarbeiter und Fahrer außerdem manuelle
sowie mobile Druckknopfmelder betätigen. Zusätzlich überwachen
Bosch-Videokameras ununterbrochen das Geschehen im Fahrzeug und
zeichnen dieses mittels des Bildspeichersystems DiBos auf. Im
Ernstfall kann jede Sequenz zur Aufklärung von
Gefahrensituationen dienen. Auch die Vorschriften nach BGV C9/GUV-V
C9 (früher UVV-Kassen) sind damit erfüllt und die
Voraussetzungen für einen umfassenden Versicherungsschutz
gegeben, der preislich nicht höher zu Buche schlägt als für eine
konventionelle, ortsgebundene Filiale.
Echtzeit-Ortung über GPRS/ GPS
Die besondere Herausforderung einer mobilen Sicherheitslösung
besteht im fehlenden Kabelnetzwerk. Zur Überwachung des
Fahrzeugs verbaute Bosch deshalb redundante Systeme für
verschiedene GSM-Mobilfunknetze, über die Alarmmeldungen
abgesetzt werden. Diese Lösung ermöglicht auch eine
Echtzeit-Ortung per Global Positioning System (GPS): Für die
Sicherheitsleitstelle ist so jederzeit nachvollziehbar, wo sich
die rollende Filiale gerade aufhält. Weicht das Fahrzeug von
seiner festgelegten Route mit definierten Fahrwegkorridoren und
Zeitvorgaben ab, wird ein Alarm ausgelöst und die Leitstelle
gibt die aktuellen Standortdaten automatisch an die Polizei
weiter. Sollte es zum Diebstahl des Fahrzeugs kommen, dürfte ein
solcher Übergriff ein denkbar schnelles Ende finden.
„Mit der Überlandsparkasse sind wir in dünn besiedelten
Gebieten näher an den Menschen und nutzen die Chance,
Marktpotenziale zu erschließen“, so Stefan Gut,
Pressesprecher und Bereichsleiter Vorstandsstab der Sparkasse
Werra-Meißner. „Mit Bosch Sicherheitssysteme vertrauen wir
auf einen zuverlässigen Partner mit langjähriger
Branchenerfahrung und Expertise, der die Sicherheit unserer
Kunden und Mitarbeiter, von Fahrer und Fahrzeug immer und
überall zuverlässig gewährleistet.“ |
Sicherheit auf Rädern |
|
|