Ablauf der dualen Berufsausbildung zum/zur:
- IT-Systemkaufmann/-frau (ITSK)
- Systeminformatiker/-in (SYI)
- Industriekaufmann/-frau (IK)
Einführungsseminar für die Frankfurter Azubis:
Am Anfang der Ausbildung findet ein einwöchiges Einführungsseminar statt, bei dem die neuen
Azubis sich und ihre Ausbilder näher kennen lernen und der Grundstein für eine gute Zusammenarbeit
im Unternehmen Bosch gelegt wird. Teamgeist und -koordination werden hier gefragt und können unter
anderem auch bei Outdoor-Aktivitäten unter Beweis gestellt werden.
Berufsschule:
Der Berufsschulunterricht für die IT-Systemkaufleute und die Industriekaufleute findet in der Bethmannschule in Frankfurt statt. Der Unterricht findet in bis zu 6-wöchigen Blöcken statt. Zwischen den Blöcken sind meist längere Einsätze in den unterschiedlichsten Fachabteilungen geplant.
Die Berufsschule für die Systeminformatiker/-innen findet im Heinz-Nixdorf-Berufskolleg in Essen-Frohnhausen statt. Das Berufskolleg verfügt über eine sehr moderne Ausstattung und trifft auf sehr hohe Akzeptanz in der Wirtschaft. Die Berufsschule findet in 2-wöchigen Blöcken statt. Zwischen diesen Blöcken ist man 4 Wochen in Fachabteilungen
Für Auszubildende, die eine weite Anreise zur Berufsschule haben, wird eine Unterkunft gestellt. In Essen-Frohnhausen ist dies das Kolpinghaus.
Fachabteilungen:
Alle Auszubildende durchlaufen während ihrer Ausbildung verschiedene Fachabteilungen im Unternehmen.
Dabei lernen die Auszubildenden die Tätigkeiten der Mitarbeiter kennen und werden aktiv in die Geschäftsabläufe mit eingebunden.
Seminare:
In der Zeit, in der Auszubildende in den Fachabteilungen eingesetzt sind, finden auch betriebliche Seminare mit den Themenschwerpunkten statt:
- Anlagen, Systeme und Richtlinien der Sicherheitstechnik
- IT-Grundlagen
- Arbeitsmethodik und Verhalten
Die Seminare finden teilweise in Bochum, aber auch anderen Bosch-Standorten statt. Neben erfahrenen Bosch-Trainern vermitteln auch Trainer externer Firmen die Seminarthemen für die Auszubildenden.
Teilnehmer, die eine weite Anreise haben, bekommen für die Seminare, wie auch bei der Berufsschule, eine Unterkunft gestellt.
Zwischenprüfung:
Für kaufmännische Ausbildungsberufe findet etwa in der Mitte des zweiten Ausbildungsjahres die theoretische Zwischenprüfung statt.
Für den Ausbildungsberuf des Systeminformatiker/-innen findet etwa in der Mitte des zweiten Ausbildungsjahres die Abschlussprüfung
Teil 1 statt. Die Ergebnisse der theoretischen und praktischen Prüfungsteile fließen zu 40% in die Abschlussnote ein.
Abschlussprüfung:
Je nach Ausbildungsberuf ist die Abschlussprüfung der IHK unterschiedlich strukturiert.
Für die kaufmännischen Ausbildungsberufe setzt sich die IHK-Abschlussprüfung aus der Theorieprüfung und der dem
betrieblichen Auftrag (einem Projekt) zusammen. Das Prüfungsprojekt wird durch den Prüfungsteilnehmer/in selbstständig
erarbeitet. Dazu erstellt er/sie eine Dokumentation. Am Prüfungstag stellt der/die Prüfungsteilnehmer/in das Projekt in einer
Präsentation vor. Ein anschließendes Fachgespräch rundet die IHK-Abschlussprüfung ab.
Für den Ausbildungsberuf des Systeminformatiker/-innen gibt es eine Theorie- und Praxisprüfung. Bei der praktischen
Prüfung besteht die Wahlmöglichkeit zwischen dem betrieblichren Auftrag (ähnlich dem Prüfungsprojekt bei den
kaufmännischen Berufen) und der bundeseinheitlichen IHK-Abschlussprüfung (auch PAL-Prüfung genannt). Bei der
PAL-Prüfung muss ein System aufgebaut, programmiert und dokumentiert werden. In der Prüfungssituation wird dann
der Änderungsauftrag realisiert und bewertet. Zusammen mit dem Ergebnis der Abschlussprüfung Teil 1 ergibt sich dann die Gesamtnote.
|