Brandmeldesystem, Brandmelderzentrale, Löschanlage, Brandmeldeanlage

Brandmeldesysteme

Löschanlagen

Löschanlagen können durch Ansteuerung aus einer Brandmeldeanlage sehr schnell mit der Brandbekämpfung beginnen. Im Regelfall dämmen sie die Brandausbreitung ein, so dass der Sachschaden begrenzt wird.

Als Löschmittel werden sowohl Wasser als auch Gase eingesetzt.

Wasser löscht den Brand durch den auftretenden Kühleffekt sowie durch Sauerstoffverdrängung (Teilinertisierung).

Beim Löschen mit Gas wird der Sauerstoffgehalt der Luft am Brandort durch Zuführung gasförmiger Löschmittel reduziert (Inertisierung).

Gaslöschanlagen

Durch Gaslöschanlagen werden im Brandfall materielle Schäden durch Rauch, Brandeinwirkung oder Löschmittel minimiert. Gasförmige Löschmittel erreichen selbst in technischen Einrichtungen den Brandherd unmittelbar und hinterlassen beim Löschen keine Rückstände, so dass betriebliche Prozesse schnell wieder aufgenommen werden können.

Der Einsatz von Gaslöschanlagen eignet sich besonders für elektronische Datenverarbeitungsanlagen, elektrischen Schalt- und Verteilerräumen, Farbspritz- und Trockenanlagen. Je nach Schutzziel besteht die Möglichkeit des gezielten Einrichtungsschutzes oder des Schutzes des gesamten Raumes.

Gebräuchlich sind vier verschiedene gasförmige Löschmittel:

  • Stickstoff (N2)
  • Argon (Ar)
  • Kohlendioxid (CO2)
  • FM200TM (CF3CHFCF3)

Der Vorteil dieser gasförmigen Löschmittel besteht zum einen darin, dass sie rasch und gleichmäßig in den Flutungsbereich eingebracht werden können und sich so eine räumliche Schutzwirkung ergibt und zum anderen, dass diese elektrisch nicht leitend sind.

Brände bekämpfen

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