Building Integration System (BIS), Gebäudemanagement Generation, Video Engine

Gebäudemanagement

Die Video Engine (VIE) ist eines der drei Module in der BIS Familie. Sie kann separat oder zusammen mit den anderen Engines (Automation oder Access Engine) betrieben werden.

Videosysteme sind eine höchst effektive Möglichkeit, um detaillierte Informationen zu einer Alarmsituation zu liefern. Dadurch findet man sie in Form von Kreuzschienen, Speichersystemen oder als einfache IP-Kamera in nahezu jedem Objekt, um Gebäudezugänge, Parkbereiche oder Hochsicherheitsbereiche zu überwachen. Mit der Video Engine stellt die BIS Familie eine anspruchsvolle Anwendung zur Verfügung, um Bosch oder Drittanbieter Videosysteme zu integrieren.

Es ist eine Hauptaufgabe des BIS, eine komfortable Videofunktionalität innerhalb eines Systems zur Verfügung zu stellen. Dies sind z. B. Alarmbilder im Falle eines Einbruchs oder die kontinuierliche Anzeige von Bildern zu sicherheitsrelevanten Bereichen in einem Objekt. Dazu stellt die Video Engine spezielle Anzeigefunktionen zur Verfügung, die einfach in die BIS Bedienoberfläche integriert werden.

Die Video Engine nutzt alle allgemeinen BIS Funktionen, wie Lage- oder Aktionspläne. Auch wenn keine Brand- oder Einbruchmeldeanlagen angeschlossen sind, kann die Video Engine z. B. Meldungen von digitalen Aufzeichnungssystemen und Sensorkameras als Bewegungsmelderalarme verarbeiten. Spezifische Steuerkommandos erleichtern es, Videosysteme zu steuern oder zu verwalten. Steuerbefehle können sowohl ereignisgesteuert als auch automatisch über die BIS generiert oder manuell innerhalb eines Lageplans ausgelöst werden. Dies kann z. B. durch Klicken auf ein Kamerasymbol erfolgen.

Bedienoberfläche der Video Engine

Bedienoberfläche der Video Engine

Kontakt

Brandmeldesystem, Brandmeldeanlage

Info-Box

  • Nahtlose Integration von Bosch oder Drittanbieter- Videosystemen unter einem Dach mit einem einheitlichen Look&Feel
  • Stellt durch gemeinsame BIS Plattform Videofunktionalität für eine lückenlose Nutzung mit Einbruch oder Zutritt zur Verfügung
  • Optischer Wächterrundgang durch Nutzung vorhandener Kameras innerhalb der Multiviewanzeige
  • Erstellt direkte Verknüpfung zwischen Alarmmeldungen und korrespondierenden Alarmarchiven angeschlossener Bildspeicher
  • Dynamisches Multiviewlayout
  • Ausblendung privater Bereiche (privacy zones) für definierte Kameraquellen